Kräuterspirale

In einer Kräuterspirale fühlt sich sonnenhungriger Salbei genauso wohl wie wasserliebende Brunnenkresse. Und dazwischen ist noch viel Platz für Ihr Lieblingskraut. Im Kindergarten St. Raphael in Murrhardt zeigt Volker Kugel, wie kinderleicht man zu eigenen Kräutern kommt.
 

Im Prinzip ist eine Kräuterspirale eine Trockenmauer in Schneckenform. Um selbst eine anzulegen, brauchen Sie einen vollsonnigen Standort, Natursteine wie große Feld-, Kalk- oder Ziegelsteine, Schotter und ggf. Bauschutt zum Auffüllen, einen Mörtelkübel für den kleinen Teich, Gartenerde, Kompost und Sand. Die Grundfläche sollte ungefähr drei Meter betragen, gebaut wird etwa ein Meter in die Höhe.

 

Ist der Standort ausgewählt, mit Pflöcken und einer Schnur den - schneckenförmigen - Grundriss festlegen. Der Auslauf der Kräuterspirale sollte dabei Richtung Süden zeigen. Innerhalb der markierten Fläche die Erde spatentief ausheben. Am Ende der Spirale wird ein kleiner Teich angelegt, die so genannte Wasserzone. Dafür den Boden so tief ausheben, dass ein Mörtelkübel ebenerdig eingelassen werden kann.

 

Schicht für Schicht

Außerhalb der Teichfläche den Boden der Kräuterspirale mit einer etwa zehn Zentimeter dicken Schicht grobem Schotter auffüllen, um Staunässe zu vermeiden. Vom Teichbereich ausgehend wird die Mauer von außen nach innen höher werdend spiralförmig angelegt. Verzichten Sie dabei auf Mörtel. Der Abstand zwischen den Mauern sollte etwa 60 Zentimeter betragen.

 

Steht die Mauer, füllen Sie die Spirale halbhoch mit grobem Schotter oder Bauschutt auf. Anschließend die Erde auffüllen. Im oberen Bereich der Kräuterspirale wird der Gartenerde zur Hälfte mit Sand und etwas Kalk vermischt, nach unten hin nimmt der Sandanteil stetig ab und der Erde wird Kompost beigemischt.

 

Ran an die Kräuter

Auf kleinstem Raum sind nun unterschiedliche Standortbedingungen entstanden: Ganz oben, im trockenen, sonnigen Bereich herrschen optimale Bedingungen für Thymian, Salbei, Majoran, Currykraut, Lavendel, Rosmarin und Bohnenkraut. Im mittleren Bereich wachsen Melisse, Oregano, Pimpinelle, Arnika, Koriander und Kümmel. Die humusreiche, sonnigen Feuchtzone ist ideal für Petersilie, Kerbel, Dill, Schnittlauch, Sauerampfer und Rauke. In der Wasserzone direkt am Teich gedeihen Brunnenkresse, Wasserminze und Waldmeister.
 

Bevor es aber ans Bepflanzen geht, warten Sie ein Raar Regengüsse ab, damit die Erde sich setzen kann. Nicht so gut geeignet für eine Kräuterspirale sind Liebstöckel, Alant, Beinwell und Minze, der ausladenden Wurzeln wegen. Und auch Basilikum sollte man eher in einen Tontopf pflanzen, oben in die volle Sonne stellen und oft gießen, denn er braucht viel Feuchtigkeit.

Quelle: SWR Fernsehen

 

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Im Schwarzenbusch 2

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Hinweis: Dieses Video wurde bearbeitet von: Mario Debowski, Sieben-Höfe-Weg 11, 72116 Mössingen


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